Freitag, 1. Dezember 2006

Hitler in Indien

Zwischen Shakespeare und Tolstoi liegt sie, die Autobiographie des bekanntesten Österreichers in Indien. Es ist nicht Mozart, nicht Schwarzenegger und auch nicht Hansi Krankl. Nein es ist jener Kunstmaler aus Braunau, den wir Österreicher ohnehin lieber als Deutschen sehen. Im Gegenzug adoptieren wir aber gerne den J. Brahms und L. van. Beethoven mit ihrer Musik, beide können übrigens heute hier gefunden werden.





Martin Kämpchen schreibt:

Sechs von zehn Studenten nennen den Namen Adolf Hitler, wenn sie gefragt werden, welchen Menschen sie am meisten bewundern. Das ergab vor kurzem eine Umfrage im St. Stephen’s College in Neu-Delhi, einem der Elite Colleges Indiens. Der Diktator habe seinem Volk nach der Demütigung durch den Versailler Vertrag Selbstachtung gegeben, lautet die häufigste Begründung der Studenten für Ihre Wahl. ...

Ich kann diese athmosphärische Beschreibung nur bestätigen. Man sieht Hitler durchaus positiv hier in Indien, in manchen Kreisen wird ihm sogar offene Bewunderung entgegengebracht. Natürlich geschieht dies immer innerhalb einer großen zeitlichen, räumlichen und gesellschaftlichen Distanz, welche Hitler zu einer Kunstfigur, einem Mythos stilisiert, aber ist dies bei uns nicht auch so?

Anbei zwei Artikel aus den Weiten des Internets zum Thema:

Weltwoche, Hitler-Restaurant sorgt für Empörung
Eugen Sorg, "Hi, Hitler"

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